Trialog – Multiperspektivität & Medienbildung zu Israel und Palästina
Zur Vorbereitung der Gedenkstättenfahrt nach Auschwitz hat am 15.04.26 ein Trialog zum Nahostkonflikt mit Fokus auf emotionale Belastung und Medienkritik stattgefunden. Für diesen Workshop reisten mit Dana Tzabary und Nadine Migesel zwei Trialog-Patinnen der GiW (Gesellschaft im Wandel) mit persönlichem Bezug zu beiden Parteien des Krieges an.
Der Workshop war in zwei Teile gegliedert: einen emotionalen und einen medienkritischen. Zu Beginn haben wir gemeinsam in einem „Braver Space“ ein kurzes Brainstorming zu den Begriffen „Israel“ und „Palästina“ durchgeführt. Anschließend wurde uns Raum gegeben, unsere persönlichen Erfahrungen und Konfrontationen mit dem Thema zu teilen.
Im zweiten Teil setzten wir uns kritisch mit der deutschen Medienberichterstattung sowie deren Auswirkungen und Einfluss auf uns auseinander. Begriffe wie Desinformation, Fehlinformation und Framing waren zentrale Themen.
Abschließend haben wir in Kleingruppen unser Wissen über das Thema durch ein Quiz erweitert und überlegt, was wir persönlich in den nächsten sieben Tagen gegen Antisemitismus und Islamhass unternehmen können.
Persönliches Feedback von Lovis & Azra:
Uns persönlich hat der Workshop sehr gut gefallen. Wir hatten Raum, unsere Gefühlslage zu teilen und zu reflektieren. Durch den persönlichen Bezug der Referentinnen konnten wir einen tieferen Zugang zum Nahostkonflikt gewinnen. Außerdem fanden wir es gut, dass keine Lehrkräfte beim Workshop anwesend waren.
Wir fühlen uns nun auch auf emotionaler Ebene gewappnet für die Belastungen, die uns in Auschwitz erwarten.
Gemeinsam gegen Hass und Hetze! Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage.
Verfasst von Azra Linah Toktas & Lovis Pelweckyj (Q1)
Mehr Informationen zum Format der Trialoge:
https://israelpalaestinavideos.org/trialoge