Skulptur
Eine Skulptur von Tessa Melsbach (10a) für den 71. Europäischen Wettbewerb „Europa (un)limited“, ausgezeichnet mit einem 3. Preis auf Landesebene
Der Beitrag zum Thema “Das digitale Ich” widmet sich der Realität, dass wir in der realen und digitalen Welt soziale Leben führen und zeigt auf, wie sich das Online- und Offline-Leben gegenseitig beeinflussen. Schönheitsideale im Netz können einen großen Einfluss auf die psychische Gesundheit eines Einzelnen haben. Die Skulptur veranschaulicht, wie stark dieser Einfluss sein kann.
Die Person blickt in ihr Handy und sieht auf dem Bildschirm die Version, die ihrem idealen Aussehen entspricht. Die pinken Linien auf dem Gesicht zeigen die OP-Linien der Operationen, die dafür notwendig sind.
Die pinke Figur mit ihrem idealen Äußeren, erklimmt den Kopf und dominiert damit die Gedanken der Person. Die reale Person in Form der kleinen, hinterherkletternden Person unterliegt ihrem Gegenspieler.
Der Handybildschirm zeigt, wie die Person aussehen möchte.
Auf der Grundfläche der Skulptur sind Kommentare zu lesen, die die Figur über sich im Internet findet. Die Sprechblasen geben ihre Gedanken wieder: No one will love me with this face! /
Why can’t I be like her? / Am I really that ugly? / I need plastic surgery.