Fächerüberg­rei­fen­de Pro­jek­te und Ex­kur­sio­nen

Nachhaltigkeit im Kölner Zoo

Am 22. Juni 2021 waren wir, die Nachhaltigkeits-AG, im Zuge der Handysammelaktion im Kölner Zoo. Wir haben rund 80 Handys und vier Tablets gesammelt, welche wir dort abgegeben haben. In den Geräten befindet sich das Erz Coltan, welches in der Demokratischen Republik Kongo abgebaut wird, wodurch Berggorillas und Bonobos ihren Lebensraum verlieren. Durch das Recycling kann der Fortbestand der Menschenaffen unterstützt werden. Außerdem wird der Erlös recycelter Handys in Schutzaktionen für diese bedrohten Tiere investiert.

Direkt zu Beginn unserer Führung haben wir uns den Bauernhof angeschaut und uns wurde erklärt, dass Fleisch in Maßen und unter fairen Lebensbedingungen für die Tiere konsumiert werden sollte. Im Kölner Zoo beispielsweise leben Schwäbisch-Hällische Schweine, welche früher aufgrund ihrer dicken Speckschwarte stark verbreitet waren. Da heutzutage jedoch mageres Fleisch bevorzugt gegessen wird und die Schweine außerdem nicht für eine enge Stallhaltung geeignet sind, werden sie kaum noch gezüchtet. Dadurch, dass sie im Kölner Zoo gehalten, geschlachtet und in Maßen konsumiert werden, werden sie genutzt und deren Fortbestand wird gesichert.

Außerdem haben wir während der Führung erfahren, dass es für jede Tierart in Europa ein Zuchtbuch und eine*n Verantwortliche*n gibt. Diese*r entscheidet darüber, ob ein Zoo eine bestimmte Art züchten darf, wohin Tiere kurzfristig verlegt werden können und was mit Tieren passiert, die langfristig keinen Platz in einem anderen Zoo finden. Auf diese Weise soll die Genetische Artenvielfalt erhalten bleiben.

Die Przewalski-Pferde beispielsweise waren in der Wildnis bereits im Jahr 1969 ausgestorben. Tiere aus Zoos wurden daraufhin in der Mongolei und in China ausgewildert. Damit deren Art dort langfristig erhalten werden kann wurden Bereiche festgelegt, welche die Einwohner mit deren Pferden gegen eine Entschädigung meiden, sodass die Przewalski- Pferde dort langfristig ungestört leben können. Heutzutage gibt es wieder ca. 2000 von ihnen.

Tiere, bei denen eine solche Auswilderung nicht möglich wäre, sind beispielsweise die Elefanten. Diese haben nicht nur ein ausgezeichnetes Gedächtnis, sondern binden sich auch sehr eng an den Menschen, der sich um sie kümmert, so dass er immer wieder zu diesem zurückkommt. Der Kölner Zoo finanziert ein Projekt mit, bei dem Elefanten aus Gebieten, in denen sich Territorien des Menschen und des Elefanten schneiden, in andere Gebiete zu verfrachten. Da einige Elefanten sich jedoch merken, wo sie herkamen, und versuchen den Weg zurückzufinden, bekommen diese Tracking Halsbänder, so dass bei einem solchen Fall frühzeitig eingegriffen werden kann und es nicht zu Konfrontationen mit den Menschen kommt, da diese lebensgefährlich sind.

Ein weiterer Punkt bei den Elefanten ist die Menge an Futter, die diese benötigen. Ein Elefant frisst am Tag 150 kg und scheidet zwei Drittel davon wieder aus. Ein toller Ansatz ist es, diese rein pflanzlichen Ausscheidungen wieder zu verwenden, indem sie gesäubert und anschließend zu Papier gepresst werden. Wir durften alle ein Stück von solchem Papier mit nach Hause nehmen. Und wer weiß vielleicht steht im nächsten Schuljahr eine solche Aktion mit unserer AG an…

"Aktion Mütze" - Ein Klassenprojekt zur Kopfschmerzprävention (12.2018)

Die Klasse 7c hat im Dezember 2018 an dem Projekt "Mütze hat den Kopfschmerz satt" teilgenommen. Dabei geht es darum, Koprfschmerzen vorbeugen zu können bzw. wie man sie loswerden kann. Dabei ist vielen klar geworden, dass sie nicht die einzigen sind, die gegen Kopfschmerzen oder sogar gegen Migräne zu kämpfen haben. Bei dem Projekt haben wir viel gelernt und uns ist einiges klar geworden. Es gibt ein Arbeitsheft, das Mut gibt und in dem es Aufgaben zum Mitmachen gibt. Man wird von einer Figur Namens Mütze durch das Heft geleitet, welche auch Probleme mit Kopfschmerzen hat und sich Hilfe bei Dr. Harmut Göbel holt. Mit ihm bespricht Mütze in den Geschichten seinen Tagesablauf oder seinen Essensplan und ändert Punkte, bei denen es möglich wäre, die Kopfschmerzen zu verhindern. Dies sind z.B. Stress oder zu wenig trinken oder essen. Das haben auch wir gemacht. Nach diesen Aufgaben haben wir uns vorgenommen etwas gegen die Kopfschmerzen zu tun. Das Kopfschmerzpräventionsthema hat uns geholfen und Spaß gemacht.
 

(Weitere Infos zu dem Projekt gibt es unter: https://www.zies-frankfurt.de/kinder-staerken)

Lotta Koch, 7c

 

Unser Ausflug zum Betriebshof der AWB (7.9.2018)

In der Streusalzhalle

Im Rahmen der Umwelterziehung am EKG haben wir, die Klasse 6a, am 07.09.2018 den Betriebshof der AWB besichtigt.

Zunächst haben wir besprochen, wofür die AWB überhaupt

zuständig ist. Das wären: Die Straßen (z.B. an Karneval) reinigen, Mülltonnen von zuhause abholen, Streusalz verteilen,

und den Müll in eine Müllverbrennungsanlage zu transportieren (mit einem Zug) etc. Für diese Aufgaben sind 1700 Mitarbeiter zuständig.

Wenn der Restmüll auf den Betriebshof gebracht wird, wird er mit einer Fahrzeugwaage gewogen.

Das Müllauto ohne Inhalt wiegt 15t. Mit Müll wiegt es bis zu 30t.

Unsere Klasse wog im Vergleich dazu nur 1,56t. Nach dem Wiegen fährt das Müllauto zu einem Container (3m tief) und es können dort acht Fahrzeuge gleichzeitig ihr Fahrzeug ausleeren. Je nachdem welcher Container frei ist, werden sie aufgerufen. Wenn ein Container voll ist, wird dieser mit einem Kran auf die Gleise transportiert (das konnten wir uns anschauen). Von dort aus wird der Müll mit einem Zug in die Niehler Müllverbrennungsanlage gebracht.

Als nächstes haben wir uns das Streusalzlager angesehen. Das Streusalz wird in einer großen Halle aufbewahrt.

In dieser Halle befinden sich über 800t Streusalz.

Wir haben gelernt, dass das Salz genau das gleiche ist, wie im Haushalt. Nur eben nicht sauber (gereinigt). Und dann gab es erst einmal Frühstück. Nachdem wir gegessen hatten, haben wir uns die unterschiedlichen Fahrzeuge angeschaut. Jeder von uns durfte sich in einen Wagen setzen. Die Führung war sehr interessant und es hat uns sehr viel Spaß gemacht :)

 

Von Shanya & Esda, Klasse 6a

2018