Hilfestellungen

Unabhängig von der Form des Schulbetriebs besteht für alle Lernenden, Lehrenden und Eltern die Möglichkeit, das Beratungsangebot des Erich Kästner-Gymnasiums zu nutzen.  Hierzu können per Mail Gesprächstermine mit unserer Beratungslehrerin, Frau Brink, vereinbart werden (brink@ekg-koeln.de).

Weitere hilfreiche Beratungsangebote:

  • Kinder und Jugendtelefon (Nummer gegen Kummer): 116111 (Mo – Sa 14 – 20 Uhr, Mo + Mi + Do 10 – 12 Uhr)
  • Elterntelefon: 08001110550 (Mo – Fr 9 – 17 Uhr, Di + Do bis 19 Uhr)
  • Schulpsychologischer Dienst: 0221 – 221-29001 und 0221 – 221-29002
  • https://www.corona-und-du.info/#willkommen  (Infoportal zur psychischen Gesundheit für Kinder und Jugendliche)

Hygienekonzept

Stand März 2021

Angesichts der aktuellen Situation im Kontext der Infektionskrankheit COVID-19 (Coronavirus SARS-CoV-2) veröffentlicht die Schulleitung des Erich Kästner-Gymnasiums seit März 2020 regelmäßig überarbeitete Eltern- und Mitarbeiter-Briefe. Zusätzlich erscheinen auf der Homepage und in den anderen etablierten Kommunikationskanälen (vornehmlich das interne Modul KIKS Info) die Konzepte, die im Rahmen des angepassten Schulbetriebs erarbeitet werden.

Grundlage unserer Bestimmungen sind die jeweils geltenden Verordnungen und Regelungen der zuständigen staatlichen Stellen. (CoronaTestQuarantäneVO ab dem 11.03.2021 CoronaSchVO ab 12.03.2021, CoronaEinrVO ab 12.03.2021, CoronaBetrVO ab dem 15.03.2021, Neunzehnte MantelVO vom 11.03.2021).

1) Hintergrund

Der Hauptübertragungsweg für SARS-CoV-2 ist die respiratorische Aufnahme virushaltiger Flüssigkeitspartikel, die beim Atmen, Husten, Sprechen und Niesen entstehen. Während insbesondere größere respiratorische Tröpfchen schnell zu Boden sinken, können Aerosole auch über längere Zeit in der Luft schweben und sich in geschlossenen Räumen verteilen. Ob und wie schnell die Tröpfchen und Aerosole absinken oder in der Luft schweben bleiben, ist neben der Größe der Partikel von einer Vielzahl weiterer Faktoren, u. a. der Temperatur und der Luftfeuchtigkeit, abhängig.

Beim Atmen und Sprechen, aber noch stärker beim Schreien und Singen, werden Aerosole ausgeschieden; beim Husten und Niesen entstehen zusätzlich deutlich mehr. Neben der steigenden Lautstärke können auch individuelle Unterschiede zur verstärkten Freisetzung beitragen. Grundsätzlich ist die Wahrscheinlichkeit einer Exposition gegenüber Tröpfchen und Aerosolen im Umkreis von 1-2 m um eine infizierte Person herum erhöht.

Der längere Aufenthalt in kleinen, schlecht oder nicht belüfteten Räumen kann die Wahrscheinlichkeit einer Übertragung durch Aerosole auch über eine größere Distanz als 2 m erhöhen, insbesondere dann, wenn eine infektiöse Person besonders viele kleine Partikel ausstößt und exponierte Personen besonders tief einatmen. Durch die Anreicherung und Verteilung der Aerosole ist unter diesen Bedingungen das Einhalten des Mindestabstandes ggf. nicht mehr ausreichend. Ein Beispiel dafür ist das gemeinsame Singen auf Feiern oder im Chor in geschlossenen Räumen über einen längeren Zeitraum, wo es zu sehr hohen Erkrankungsraten kommen kann, die sonst nur selten beobachtet werden. Ein effektiver Luftaustausch kann die Aerosolkonzentration in einem Raum vermindern. Übertragungen im Außenbereich kommen insgesamt selten vor. Bei gleichzeitiger Wahrung des Mindestabstandes ist die Übertragungswahrscheinlichkeit im Außenbereich aufgrund der Luftbewegung sehr gering.

Seit Ende Dezember 2020 wird in Deutschland gegen SARS-CoV-2 geimpft. Um Infektionen zu vermeiden, bleiben Maßnahmen wie Kontaktbeschränkungen und die AHA+A+L-Regeln - Abstand halten, Hygieneregeln beachten, Alltag mit Maske, Corona-Warn-App nutzen und Lüften – jedoch weiter essentiell. Die Pandemiebewältigung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Entscheidend ist, dass sich alle daran beteiligen.

Quelle: rki.de

2) Maßnahmen

a)  Für alle am Schulleben Beteiligten gilt: Auf dem gesamten Schulgelände, im Gebäude wie im Freien (im Umkreis von 150 Metern), sowie im Unterricht, muss grundsätzlich eine medizinische Maske gemäß § 3 Absatz 1 Satz 2 der Coronaschutzverordnung getragen werden. Ausgenommen sind solche Personen, die aus gesundheitlichen Gründen keine Bedeckung tragen können. Ein entsprechender Nachweis ist vorzulegen. Soweit Schülerinnen und Schüler bis zur Klasse 8 aufgrund der Passform keine medizinische Maske tragen können, kann ersatzweise eine Alltagsmaske getragen werden. (Stand 22.02.2021)

b) In der Schule gilt weiterhin das bereits aus dem vergangenen Schuljahr bekannte Einbahnstraßensystem, das aufgrund der Beschilderung problemlos zu erkennen ist. Auf der Rampe werden die ankommenden Schüler nach Stufen getrennt und auf unterschiedlichen Spuren ins Schulgebäude geführt. Frühaufsichten beaufsichtigen den Zugang zum Gebäude und leisten ggf. Hilfestellungen.

c) Beim Betreten des Schulgebäudes (auch nach Aufenthalten im Freien während der Unterrichtszeit) sind die Hände zu desinfizieren. Im Klassen- bzw. Unterrichtsraum ist für die regelmäßige Reinigung der Hände zu sorgen. Die Temperatur des Wassers ist für die Beseitigung potentieller Viren nicht entscheidend. Wichtig ist, dass gründlich alle Finger in die Reinigung einbezogen werden, und dass die  in  den  Seifen  enthaltenen  Tenside  genügend  Zeit  zur  Einwirkung  erhalten (mind. 20, besser 30  Sekunden). 

d) Das Verweilen in der Pausenhalle und in den Fluren ist untersagt.

e) Es gelten versetzte Zeiten für den Unterrichtsbeginn (im Falle von Präsenzunterricht, genauere Bestimmungen und Abweichungen vom grundsätzlichen Plan entnehmen Sie den jeweils aktuellen Elternbriefen):

 

Jahrgang

Anfang/Ende

5

7:45/13:00

6

08:00/13:20

7

08:00/13:20

8

07:50/13:05

9

08:05/13:20

EF

07:55/13:15

Q1

07:50/13:15

Q2

08:05/13:15

 

Um die Kontakte zwischen den Jahrgangsstufen weiter zu reduzieren, gibt es unterschiedliche Pausenhöfe, die in den kommenden Tagen genauer gekennzeichnet werden:

• Jahrgangsstufe 5-9: Schulhof

• Jahrgangsstufe EF: Bereich vor der Mensa

• Jahrgangsstufe Q1: Rampenbereich

• Jahrgangsstufe Q2: Parkplatzbereich

Der Oberstufenraum darf in Freistunden als Arbeits- und Rückzugsraum genutzt werden, sofern keine anderen aktuellen Regelungen bekannt gemacht werden. Während des Aufenthaltes besteht, wie in der gesamten Schule, Maskenpflicht (s.o.). Der Raum wird dauerhaft quergelüftet, d.h. Oberlichter und die Tür sind immer offen. Um Abstände und eine möglichst niedrige Aerosolbelastungen einzuhalten, beträgt die maximale Kapazität des Oberstufenraumes 15 Personen. Es gelten hier spezielle Hygieneregeln, die den Oberstufenschülern separat mitgeteilt werden.

f) Der Kiosk- und Mensabetrieb ist vorerst eingestellt.

g) Auf eine regelmäßige, möglichst dauerhafte Belüftung der Räumlichkeiten ist zu achten. Unterricht findet grundsätzlich bei offener Tür und zumindest teilweise geöffneten Fenstern statt, Es gilt die 20-5-20 Regel, der zufolge die Räume alle 20 Minuten für 5 Minuten quergelüftet werden. Bei sehr kalten Temperaturen darf die Lüftungsdauer auf (minimal) 3 Minuten reduziert werden. Die Raumtemperatur wird so nur kurz herabgesenkt, die Schüler achten auf wärmende Kleidung.

h) Treten während des Unterrichts COVID-19-Symptome bei Schülern auf (z.B. Fieber, trockener Husten u.a.) werden die Erziehungsberechtigen umgehend informiert und das Kind entweder nach Hause entlassen oder abgeholt.

i) Die Schule darf nur betreten, wer keine auffälligen Krankheitssymptome aufweist. Allgemein gültige Aussagen zu „typischen“ COVID 19-Verläufen sind nicht möglich; so kann auch Schnupfen zu den Symptomen einer COVID-19-Infektion gehören. Angesichts der Häufigkeit eines einfachen Schnupfens sei den Eltern unter Bezugnahme auf §43 Absatz 2,1 SchulG empfohlen, ihr Kind mit dieser Symptomatik ohne weitere Krankheitsanzeichen oder Beeinträchtigung des Wohlbefindens zunächst für 24 Stunden zu Hause zu beobachten.  Ein Test auf Covid-19 ist hier dringend zu empfehlen. Wenn keine weiteren Symptome auftreten, nimmt die Schülerin oder der Schüler wieder am Unterricht teil. Kommen jedoch weitere Auffälligkeiten wie Husten, Fieber etc. hinzu, ist eine diagnostische Abklärung zu veranlassen. Untersagt ist der Zutritt auch allen Personen, die sich in behördlich angeordneter Quarantäne befinden. Auch Personen, die Kontakt zu einer infizierten Person hatten, jedoch noch keine Mitteilung des Gesundheitsamtes erhalten haben, dürfen die Schule nicht betreten. In jedem Fall muss die Schule rechtzeitig in Kenntnis gesetzt werden. Bitte beachten Sie auch, dass Quarantänemaßnahmen in genau festgelegten Ausnahmen durch negative Testergebnisse zwar verkürzt werden können, die Schule hierüber jedoch in keiner Weise entscheiden darf, hierzu muss immer das Gesundheitsamt kontaktiert werden.

j) Bei einer Einreise aus einem Risikogebiet ist die Coronaeinreiseverordnung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales zu beachten, aus der sich besondere Verpflichtungen für alle am Schulleben Beteiligte ergeben können. Die Einstufung als Risikogebiet erfolgt nach gemeinsamer Analyse und Entscheidung durch das Bundesministerium für Gesundheit, das Auswärtige Amt und das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat. Wichtige Informationen und Handlungsempfehlungen zum Coronavirus SARS-CoV-2 für Reiserückkehrer sind im Internet tagesaktuell abrufbar. Personen, die auf dem Land-, See-, oder Luftweg in das Land Nordrhein-Westfalen einreisen und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten zehn Tagen vor Einreise in einem Virusvarianten-Gebiet aufgehalten haben, sind verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die Haupt- oder Nebenwohnung oder in eine andere, eine Absonderung ermöglichende Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von vierzehn Tagen gerechnet ab dem Tag ihrer Ausreise aus diesem Gebiet ständig dort abzusondern. Welche Gebiete derartige Risikogebiete darstellen, entnehmen Sie bitte der CoronaEinrVO NRW.

k) In allen Klassen und Kursen soll Sportunterricht erteilt werden. Der Schwimmunterricht ist zurzeit noch ausgesetzt und durch Sportangebote im Freien ersetzt.

l) In geschlossenen Räumen darf nicht gesungen werden. Die Nutzung von Tasteninstrumenten u.ä. ist derzeit nicht vorgesehen. Für die Bläserklassen gelten besondere Bestimmungen, die den Teilnehmern von der betreuenden Fachkraft erläutert werden.

m) Für den Schulweg empfehlen wir weiterhin die Nutzung des Fahrrades. Bei der Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel ist laut CoronaSchVO eine medizinische Maske zu tragen.

n)  Gegenstände wie Arbeitsmittel, Stifte, Lineale oder Gläser etc. dürfen nicht gemeinsam genutzt oder ausgetauscht werden. Ist eine gemeinsame Benutzung unvermeidlich, müssen sie entsprechend gereinigt werden.

3) Handlungsgrundsätze in der Schule

Bei Begegnungen sind Handschlag und Körperkontakt zu vermeiden. Auf die Mindestabstände ist konsequent zu achten, insbesondere wenn das Tragen einer Maske vorübergehend oder dauerhaft nicht möglich ist (Essen und Trinken, medizinische Indikation etc.). Das Essen und Trinken erfolgt an einem festen Sitzplatz. Es gilt die mehrfach erklärte Hust- und Niesetikette. Alle am Schulleben Beteiligten verhalten sich rücksichtsvoll, umsichtig und verantwortungsbewusst.  Augenmaß, Verhältnismäßigkeit und respektvoller Umgang prägen auch in diesen Zeiten unser Miteinander.