Hilfestellungen

... zum Umgang mit dem Coronavirus in Eurem täglichen Leben findet ihr auf der Seite Corona und Du.

Selbstverständlich steht auch weiterhin unsere Beratungslehrerin Frau Brink für Gespräche zur Verfügung.

 

Hygienekonzept

Stand November 2020

Angesichts der aktuellen Situation im Kontext der Infektionskrankheit COVID-19 (Coronavirus SARS-CoV-2) veröffentlicht die Schulleitung des Erich Kästner-Gymnasiums seit März 2020 regelmäßig überarbeitete Eltern- und Mitarbeiter-Briefe. Zusätzlich erscheinen auf der Homepage und in den anderen etablierten Kommunikationskanälen (vornehmlich das interne Modul KIKS Info) die Konzepte, die im Rahmen des angepassten Schulbetriebs erarbeitet werden.

Grundlage unserer Bestimmungen sind die jeweils geltenden Verordnungen und Regelungen der zuständigen staatlichen Stellen.

1) Hintergrund

Der Hauptübertragungsweg für SARS-CoV-2 ist die respiratorische Aufnahme virushaltiger Flüssigkeitspartikel, die beim Atmen, Husten, Sprechen und Niesen entstehen. Während insbesondere größere respiratorische Tröpfchen schnell zu Boden sinken, können Aerosole auch über längere Zeit in der Luft schweben und sich in geschlossenen Räumen verteilen. Ob und wie schnell die Tröpfchen und Aerosole absinken oder in der Luft schweben bleiben, ist neben der Größe der Partikel von einer Vielzahl weiterer Faktoren, u. a. der Temperatur und der Luftfeuchtigkeit, abhängig.

Beim Atmen und Sprechen, aber noch stärker beim Schreien und Singen, werden Aerosole ausgeschieden; beim Husten und Niesen entstehen zusätzlich deutlich mehr. Neben der steigenden Lautstärke können auch individuelle Unterschiede zur verstärkten Freisetzung beitragen. Grundsätzlich ist die Wahrscheinlichkeit einer Exposition gegenüber Tröpfchen und Aerosolen im Umkreis von 1-2 m um eine infizierte Person herum erhöht.

Der längere Aufenthalt in kleinen, schlecht oder nicht belüfteten Räumen kann die Wahrscheinlichkeit einer Übertragung durch Aerosole auch über eine größere Distanz als 2 m erhöhen, insbesondere dann, wenn eine infektiöse Person besonders viele kleine Partikel ausstößt und exponierte Personen besonders tief einatmen. Durch die Anreicherung und Verteilung der Aerosole ist unter diesen Bedingungen das Einhalten des Mindestabstandes ggf. nicht mehr ausreichend. Ein Beispiel dafür ist das gemeinsame Singen auf Feiern oder im Chor in geschlossenen Räumen über einen längeren Zeitraum, wo es zu sehr hohen Erkrankungsraten kommen kann, die sonst nur selten beobachtet werden. Ein effektiver Luftaustausch kann die Aerosolkonzentration in einem Raum vermindern. Übertragungen im Außenbereich kommen insgesamt selten vor. Bei gleichzeitiger Wahrung des Mindestabstandes ist die Übertragungswahrscheinlichkeit im Außenbereich aufgrund der Luftbewegung sehr gering.

Quelle: rki.de

2) Maßnahmen

a) Für alle am Schulleben Beteiligten gilt: Auf dem gesamten Schulgelände, im Gebäude wie im Freien (im Umkreis von 150 Metern), sowie im Unterricht, muss grundsätzlich eine geeignete Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Ausgenommen sind solche Personen, die aus medizinischen Gründen keine Bedeckung tragen können. Ein entsprechender Nachweis ist vorzulegen. Ein sogenanntes Face-Shield ersetzt die Mund-Nasenbedeckung nicht.


b) In der Schule gilt weiterhin das bereits aus dem vergangenen Schuljahr bekannte Einbahnstraßensystem, das aufgrund der Beschilderung problemlos zu erkennen ist. Auf der Rampe werden die ankommenden Schüler nach Stufen getrennt und auf unterschiedlichen Spuren ins Schulgebäude geführt. Frühaufsichten beaufsichtigen den Zugang zum Gebäude und leisten ggf. Hilfestellungen.

 

c) Beim Betreten des Schulgebäudes (auch nach Aufenthalten im Freien während der Unterrichtszeit) sind die Hände zu desinfizieren. Im Klassen- bzw. Unterrichtsraum ist für die regelmäßige Reinigung der Hände zu sorgen. Am Ende eines Unterrichtstages wird eine Flächendesinfektion durch die zuletzt dort unterrichtende Lehrkraft durchgeführt. Lehrer tragen fehlende Flächendesinfektionsmittel, Seife etc. in die Liste im Kopierraum ein.

 

d) Der Aufenthalt in der Pausenhalle und in den Fluren ist untersagt.


e) Es gelten versetzte Zeiten für den Unterrichtsbeginn:

Jahrgang

Anfang/Ende

Pausen

5

7:45 / 13:00

9:35-9:55 / 11:30-11:40

6

8:00 / 13:20

9:30-9:50 / 11:25-11:35

7

8:00 / 13:20

9:35-9:55 / 11:30-11:40

8

7:50 / 13:10

9:30-9:50 / 11:25-11:35

9

7:50 / 13:10

9:30-9:50 / 11:25-11:35

EF

7:55 / 13:15

9:30-9:50 / 11:25-11:35

Q1

7:55 / 13:15

9:30-9:50 / 11:25-11:35

Q2

7:55 / 13:15

9:30-9:50 / 11:25-11:35

Um die Kontakte zwischen den Jahrgangsstufen weiter zu reduzieren, gibt es unterschiedliche Pausenhöfe, die in den kommenden Tagen genauer gekennzeichnet werden:

• Jahrgangsstufe 5-9: Schulhof

• Jahrgangsstufe EF: Bereich vor der Mensa

• Jahrgangsstufe Q1: Rampenbereich

• Jahrgangsstufe Q2: Parkplatzbereich

Aktuell wird an einer verbesserten Pausensituation, u.a.  durch eine Aufstockung der Sitzplätze gearbeitet.

Der Oberstufenraum darf in Freistunden als Arbeits- und Rückzugsraum genutzt werden. Während des Aufenthaltes besteht, wie in der gesamten Schule, Maskenpflicht. Der Raum wird dauerhaft quergelüftet, d.h. Oberlichter und die Tür sind immer offen. Um Abstände und eine möglichst niedrige Aerosolbelastungen einzuhalten, beträgt die maximale Kapazität des Oberstufenraumes 15 Personen. Es gelten hier spezielle Hygieneregeln, die den Oberstufenschülern separat mitgeteilt wurden.

f) Der Kioskbetrieb ist in eingeschränkter Form zugelassen. Der Mensabetrieb ist gemäß den gängigen Hygienebestimmungen sichergestellt. Verantwortlich für die Durchführung der Essensausgabe und anderer Angebote im Rahmen des Offenen Ganztages ist das Kolpingwerk.

g) Auf eine regelmäßige, möglichst dauerhafte Belüftung der Räumlichkeiten ist zu achten. Unterricht findet grundsätzlich bei offener Tür und zumindest teilweise geöffneten Fenstern statt, sofern es die Temperaturen zulassen. Sollte eine derartige permanente Querlüftung aufgrund der Temperaturen nicht möglich sein, so werden die Räume wenigstens vor Unterrichtsbeginn, und zwei mal in jeder Unterrichtsstunde intensiv quergelüftet. Die Raumtemperatur wird so nur kurz herabgesenkt, die Schüler achten auf wärmende Kleidung.


h) Treten während des Unterrichts COVID-19-Symptome bei Schülern auf (z.B. Fieber, trockener Husten u.a.) werden die Erziehungsberechtigen umgehend informiert und das Kind entweder nach Hause entlassen oder abgeholt.

 

i) Die Schule darf nur betreten, wer keine auffälligen Krankheitssymptome aufweist. Allgemein gültige Aussagen zu „typischen“ COVID 19-Verläufen sind nicht möglich; so kann auch Schnupfen zu den Symptomen einer COVID-19-Infektion gehören. Angesichts der Häufigkeit eines einfachen Schnupfens sei den Eltern unter Bezugnahme auf §43 Absatz 2,1 SchulG empfohlen, ihr Kind mit dieser Symptomatik ohne weitere Krankheitsanzeichen oder Beeinträchtigung des Wohlbefindens zunächst für 24 Stunden zu Hause zu beobachten. Wenn keine weiteren Symptome auftreten, nimmt die Schülerin oder der Schüler wieder am Unterricht teil. Kommen jedoch weitere Auffälligkeiten wie Husten, Fieber etc. hinzu, ist eine diagnostische Abklärung zu veranlassen. Untersagt ist der Zutritt auch allen Personen, die sich in behördlich angeordneter Quarantäne befinden.  Auch Personen, die Kontakt zu einer infizierten Person hatten, jedoch noch keine Mitteilung des Gesundheitsamtes erhalten haben, dürfen die Schule nicht betreten. In jedem Fall muss die Schule rechtzeitig in Kenntnis gesetzt werden. Auf unserer Informationsplattform KIKS finden Sie weitere Informationen, wie im Fall einer möglichen Infektion oder Erkrankung zu verfahren ist.


j) Bei einer Einreise aus einem Risikogebiet ist die Coronaeinreiseverordnung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales zu beachten, aus der sich besondere Verpflichtungen für alle am Schulleben Beteiligte ergeben können. Die Einstufung als Risikogebiet erfolgt nach gemeinsamer Analyse und Entscheidung durch das Bundesministerium für Gesundheit, das Auswärtige Amt und das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat. Wichtige Informationen und Handlungsempfehlungen zum Coronavirus SARS-CoV-2 für Reiserückkehrer sind im Internet tagesaktuell abrufbar.

k) In allen Klassen und Kursen soll Sportunterricht erteilt werden. Der Schwimmunterricht ist zurzeit noch ausgesetzt und durch Sportangebote im Freien ersetzt.

l) In geschlossenen Räumen darf nicht gesungen werden. Die Nutzung von Tasteninstrumenten u.ä. ist derzeit nicht vorgesehen. Für die Bläserklassen gelten besondere Bestimmungen, die den Teilnehmern von der betreuenden Fachkraft erläutert werden.

m) Die Schülerinnen und Schüler lernen in Gruppen einer Jahrgangsstufe. In jedem Kurs/in jeder Klasse gibt es feste Sitzpläne. Diese werden auf einem Sitzplan dokumentiert und im Sekretariat hinterlegt. Im Unterricht ist dieser Sitzplan einzuhalten. Veränderungen in der Sitzordnung sollen reduziert werden, ihre Dokumentation auf einem Plan wird ebenfalls im Sekretariat abgegeben. Die Klassenlehrer geben die Sitzordnung vor (Ausnahme: Unterricht in Fachräumen). Bei Klassenübergreifendem Kursunterricht (z.B. Fremdsprachen) sitzen die einzelnen Klassen möglichst getrennt voneinander.

3) Handlungsgrundsätze in der Schule

Bei Begegnungen sind Handschlag und Körperkontakt zu vermeiden. Auf die Mindestabstände ist konsequent zu achten, insbesondere wenn das Tragen einer Maske vorübergehend oder dauerhaft nicht möglich ist (Essen und Trinken, medizinische Indikation etc.).  Das Essen und Trinken erfolgt an einem festen Sitzplatz. Es gilt die mehrfach erklärte Hust- und Niesetikette. Alle am Schulleben Beteiligten verhalten sich rücksichtsvoll, umsichtig und verantwortungsbewusst. Augenmaß, Verhältnismäßigkeit und respektvoller Umgang prägen auch in diesen Zeiten unser Miteinander.