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Presseartikel im
Ksta
Fotos
Theater AG wagt sich an den
„Sommernachtstraum“
Die Theater AG wagte sich erstmals an den großen
William Shakespeare und führten den „Sommernachtstraum“
Ende Juni 2005 auf.
1594 in London uraufgeführt, hat
diese berühmte Komödie nichts von ihrer Faszination verloren. Der
„Sommernachtstraum“ steht immer noch ganz oben auf den Spielplänen. Warum nun
nach der „Dreigroschenoper“ von Brecht/Weill, einem „Klassiker“ des 20.
Jahrhunderts, dieses wahrhaft klassische Werk, das an die Darstellerinnen und
Darsteller höchste Anforderungen stellt?
Die Mitglieder der Theater AG wollten unbedingt
eine der großen Komödien in Angriff nehmen und entschieden sich für den
Sommernachtstraum – nicht zuletzt weil diese Komödie genügend Rollen bietet, die
auch von Schülerinnen und Schülern unterschiedlicher Altersstufen bewältigt
werden können: Ältere Darstellerinnen und Darsteller schlüpfen in die Rollen der
beiden Königspaare und der
Liebespaare, jüngere in die der Rüpel und der
Elfen.
Bereits die ersten Proben haben gezeigt, dass die
einzigartige Verbindung von Zauber, Witz, Ironie und romantischem Gefühl auch
heute noch fasziniert. Insbesondere die Verirrungen und Verwirrungen, die
Blindheiten und Sprunghaftigkeiten der Liebeswelt bieten neben dem derben Spaß
der Rüpel und dem Zauberspuk des lustigen Kobolds Puck einen großen Anreiz, die
zeitintensive und harte Probenarbeit in Angriff zu nehmen.
Um eine zu starke Romantisierung zu vermeiden,
wurde das Stück überwiegend in einer modernen Übersetzung gespielt. Auch die
Bühnenmusik, die eigens für unser Projekt komponiert wurde,
stand im krassen
Gegensatz zur romantischen Musik Mendelssohn-Bartholdys. Aufgeführt wurde
der
„Sommernachtstraum“ natürlich in einer Sommernacht und in einem echten Wald.
J.
Hufschmidt
Fotoalbum - Aufführung des Sommernachtstraums am 21. Juni
2005
Wir bedanken uns für die schönen Fotos bei Herrn Brückner und
Frau Schäfers.
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