Präven­ti­on

Vorbeugen ist besser

Unsere Schule ist ein Ort des guten Miteinanders von Schülern und Lehrern. Das prägt den Unterricht, die Pausen und alle gemeinsamen Aktivitäten. Damit das so bleibt, haben wir bei uns Arbeitsgruppen, Vereinbarungen, Veranstaltungen und Gespräche installiert, um eine friedliche und kooperative Haltung für alle selbstverständlich zu machen. Und so Störungen des angenehmen sozialen Klimas vorzubeugen.

Aktiv gegen Steit

Die Arbeitsgruppe Gewaltprävention                                                       

Um das gute soziale Klima - siehe auch den Punkt STARK - unserer Schulvereinbarung an unserer Schule zu pflegen, hat sich die Arbeitsgruppe Gewaltprävention zusammengefunden. Sie arbeitet mit drei Schwerpunkten:

  • Der „Runde Tisch“ tritt bei Fehlverhalten und Streitigkeiten unter Schülern in
    Aktion. Er besteht aus Schülerinnen und Schülern, Eltern und Lehrern, die in Problemfällen durch Gespräche mit den Beteiligten den Konflikt lösen.
  • Einige Schüler/innen erhalten außerdem eine Ausbildung in „Mediation“, die sie darauf vorbereitet, selbstständig Schlichtungsgespräche zwischen Konfliktparteien zu gestalten. Mehr zu unseren Streitschlichtern erfahren Sie hier.
  • In Zusammenarbeit mit externen Fachleuten – wie z. B. der Polizei – nehmen
    Schüler der Sekundarstufe I, insbesondere der Jahrgangsstufe 8, regelmäßig an Seminaren zur Gewaltprävention teil.

Hinschauen und handeln!

Anti-Mobbing Maßnahmen

Das Wort Mobbing ist englisch und heißt anpöbeln, fertigmachen (mob = Pöbel, mobbish = pöbelhaft). Mobbing ist offene und/ oder unterschwellige verbale oder physische Gewalt gegen andere – über längere Zeit mit dem Ziel der sozialen Ausgrenzung. Mobbing unter Schülern bezeichnet alle böswilligen Handlungen mit dem Ziel, jemanden fertig zu machen.

Mobbing kommt – schon immer – fast überall vor, wo viele Menschen zusammen leben und arbeiten. Damit es aber an unserer Schule ein Fremdwort bleibt, pflegen wir möglichst im Vorfeld einen offenen und geradlinigen Umgang miteinander und setzen uns mit Problemen sofort und gemeinsam auseinander. Unser Motto: hinschauen, handeln!

Ziel unseres Konzepts ist es, langfristig Gewalt vorzubeugen und rechtzeitig einzugreifen, wenn es nötig ist. Zudem wollen wir so Empathie und Zivilcourage fördern und Opfern und Tätern helfen.

Um dies zu erreichen, betreiben wir die Anti-Mobbingarbeit auf drei Handlungsebenen:

Auf der Schulebene (hier beziehen wir alle Beteiligten mit ein)

  • in der Schulvereinbarung (STARK) des Erich Kästner-Gymnasiums
  • an Eltern-Informations-Abendenden
  • in der Zusammenarbeit mit der Streitschlichtung auf Klassenebene (Klassenlehrer,   Fachlehrer, Schülerinnen und Schüler)

Auf der Klassenebene

  • wir besprechen Klassenregeln für einen angemessenen Umgang miteinander und hängen sie aus, legen Maßnahmen für Regelverstöße fest
  • Verankerung präventiver Elemente im Fachunterricht, z. B. durch Lektürenarbeit im Fach Deutsch, Kooperationsspiele im Fach Sport, Projekte zum Thema Mobbing im Fach Politik

Auf individueller Ebene (beratender/ verantwortlicher Lehrer, Opfer, Täter, Eltern)

  • schulpsychologischer Dienst als externer Ansprechpartner
  • Gespräche mit den Betroffenen auf Basis unterschiedlicher Vorgehensweisen (u. a. No Blame Approach)

Stark gegen Sucht

Aktionen zur Suchtprävention

(Sucht-)Prävention kann nur erfolgreich sein, wenn sie wie ein roter Faden durch alle Jahrgangsstufen läuft. Mit Unterstützung der Drogenhilfe Köln, der Drogenberatung des SKM und der Stelle für Suchtprävention des Kölner Polizeipräsidiums haben wir Konzepte erarbeitet, um unsere Kinder und Jugendlichen stark zu machen. Hierzu gehören:

Klassen 7 und 8

  • Informations- und Aufklärungsveranstaltungen für Schüler und Eltern zum Thema Alcopops, Nikotin, Cannabis, Shisha-Rauchen

Klasse 9

  • Informations- und Aufklärungsgespräche zum Thema Cannabis, Ecstasy, Amphetamine, Kokain und Pilze
  • Besuch der Entgiftungsstation des Alexianer Krankenhauses und der Suchtklinik in Hürth, Gespräch der Schülerinnen und Schüler mit Abhängigen, dem behandelnden Arzt und Psychotherapeuten

Oberstufe

  • Informations- und Aufklärungsveranstaltungen zum Thema Essstörungen (Bulimie und Magersucht)
  • Rechtsbelehrungen zum Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz durch das Hauptkommissariat Köln