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Information zu Erika Rosenberg, geb. Band
ERIKA
ROSENBERG (24.06.1948)
Tochter jüdischer Verfolgten. Ihr Vater Dr. Benno Band war Rechtsanwalt in
Berlin bis
er aus religiösen, politischen
Gründen sich gezwungen sah, im Jahre 1937, Zeit des Nationalsozialismus
aus
seiner Heimat in Richtung Südamerika zu flüchten. Der Rest seiner
Familieangehörige kamen in verschiedenen Konzentrations– und
Vernichtungslager zwischen 1939 – 1945 um.
Trotz dieser
Entwurzelung aus der Heimat
erteilte er seinen beiden Töchtern eine Erziehung, die
mit der deutschen Kultur
verbunden war.
Erika
Rosenberg studierte
Pädagogik in Argentinien, Deutschland und England, sowohl auch
Geschichte und Journalismus. Sie ist tätig am Goethe Institut in Buenos Aires
und wirkt als Übersetzerin und Dolmetscherin. Unter Ihren letzten
ökumenischen Arbeiten zählt die Übersetzung
ins
Spanisch
des Buches über die Selige Restituta Kafka aus Wien, Franziskanerin der
Christlichen Liebe, die im Jahre 1943 von den Nazis
enthauptet worden ist .
Erika
Rosenberg ist die Verfasserin der
Biographien von Emilie Schindler und Oskar
Schindler und
es ist ihr nur zu verdanken, dass Emilie Schindler als die einzige
deutsche Frau, die 1300 Juden vor dem sicheren Tod gerettet hat, in der Welt
anerkannt wurde. 1990 lernten sich
die beiden kennen und blieben zusammen bis Emilie Schindler am 5.Oktober 2001 in
Brandenburg starb.
Erika
Rosenberg war die
Frau an Emilies
Seite und betreute sie in Rahmen ihrer Möglichkeiten. Sie erfüllte auch
den letzten Wunsch der betagten Dame, in Deutschland zu sterben und in Bayern
begraben zu werden.
Dank ihrem
Einsatz befinden sich heute die Frau Schindlers Ehrungen und Auszeichnungen
in dem Museum „Haus der
Geschichte“ in Bonn und haben einen Ehrenplatz.
Erika
Rosenberg bekennt sich als Sprachrohr der Geschichte von Emilie Schindler, und
verteidigt sie vehement in der ganzen Welt. Sie ist die Kuratorin einer
Ausstellung von ca. 100 Dokumenten der Schindlers, die ihr Lebenswerk
chronologisch gestalten.
Sie
organisierte auch den
Schüleraustausch zwischen
deutschen und argentinischen Schulen, so auch unseren im April Jahres
2003,
und plädiert für die Annährung der
deutschen und argentinischen Kultur.
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