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Shrewsbury
Argentinien

 

 

 

 


Unsere regelmäßigen Austauschprogramme

Austausch mit dem Collége Victor Hugo
in
Besançon (Frankreich)

Aktuell:

Auch in diesem Schuljahr gibt es wieder einen Austausch mit dem College Victor Hugo. Schon in der ersten Woche nach den Herbstferien fahren Schüler/-innen des EKG nach Frankreich.

Einen Katalog von Fragen und Antworten rund um den Austausch findet man hier.


Als ich vor 10 Jahren an das Erich Kästner-Gymnasium kam, stellte ich zu meiner größten Freude fest, dass es seit mindestens fünf Jahren einen Austausch mit einer französischen Schule gab. Dass dieser Austausch ausgerechnet mit dem Collège Victor Hugo in Besançon gemacht wurde, was ungefähr 50 Kilometer von meinem Ferienhaus entfernt liegt, war für mich besonders spannend. Als Frau Reiferscheid, die den Austausch bis dahin organisiert hatte, mich bat, ihn weiterzuführen, bedeutete das für mich die Verbindung von Ferien und Arbeit. In der Zwischenzeit hat es auch auf französischer Seite einen Wechsel gegeben: Madame Maugain "est partie à la retraite" ‑ Frau Maugain ist in Pension gegangen und Madame Drezet ist ihre Nachfolgerin geworden. Manchmal finden wir nicht genug Schüler am EKG, dann hilft uns das Gymnasium Blücherstraße aus. In Herrn Pagel haben wir einen außerordentlich kooperativen Kollegen gefunden. Nach wie vor arbeiten wir nach dem ursprünglichen Konzept: jeweils 10 Tage Aufenthalt im Nachbarland, in der Familie des jeweiligen Austauschschülers.

Der gastgebende Schüler geht zur Schule und kümmert sich in seiner Freizeit um seinen "Corres" oder "Austauschpartner" oder "Franzosen". Da bringt er ihm dann die ganzen Wörter bei, die im Französischunterricht vermieden werden. Während der Gastgeber also die Schulbank drückt und möglicherweise sogar noch eine Klassenarbeit schreiben muss, macht der Gast Ausflüge und Besichtigungen mit seiner Gruppe. So lernen die Franzosen Köln und seine Umgebung kennen. Die Deutschen machen  Schiffstouren auf dem Doubs und erkunden das Jura  und wagen sich bis ins Burgund vor. Manch­mal sind die organisierenden Lehrerinnen und Lehrer so vermessen und verlangen von den Schülern, dass sie Gedichte lernen und kleine Sketche auf der soirée franco‑allemande präsen­tieren. Natürlich in der jeweiligen Fremdsprache. Nach wie vor bleibt jedoch der Besuch in der jeweiligen Gastfamilie der Kern des ganzen Abenteuers: Hier wird dann in der Wirklichkeit ausprobiert, ob die Franzosen oder Deutschen auch Menschen sind, ob man mit ihnen genauso umgehen kann wie mit der eigenen Familie, ob man sich anders benehmen muss oder "mach ich es wie zuhause" oder "tue ich so wie mein Corres"? "Was gibt es zu essen"? "Wie sage ich, was ich möchte oder nicht möchte"? All das sind Fragen, die sich schon viele Generationen von Austauschschülern gestellt haben. Und dann gibt es Schüler, die haben Heimweh und freuen sich sehr, wenn sie es überwinden. Und es gibt welche, die fahren dreimal, weil ihnen die Schnecken so gut schmecken. Es gibt Schüler, die in den Ferien ihren Corres besuchen und mich in meinem Ferienhaus. Es gibt Schüler, die viele Briefe schreiben, die später als Au‑pair nach Frankreich gehen, die Französisch studieren, deren schönste Schulerinnerung der Austausch ist ...
Wenn Adenauer und de Gaulle wüssten... Schließlich haben sie den Elysée‑Vertrag 1963 unterschrieben, der die Grundlage für diese ganzen Aktivitäten darstellt. Und das Deutsch­Französische Jugendwerk gibt seinen Segen und ein wenig finanzielle Unterstützung. Hoffentlich können wir noch lange so weitermachen! Vorausgesetzt, es gibt genug deutsche Schüler, die Französisch lernen und genug französische Schüler, die Deutsch lernen. Dazu gehört heutzutage eine gewisse Portion Mut. Die meisten geben sich ja schon mit der ersten Fremdsprache und deren kulturellen Implikationen zufrieden. Man muss in gewisser Weise schon ein wenig Sinn für Extravaganz und Opposition mitbringen, Spaß daran haben, ein bisschen aus der Reihe zu tanzen, französische Musikgruppen zu hören und auch „les Bleus“ sind nicht so schlecht, wie man meint. Alors, parlez‑vous français?

Rita Müller-Hill

Seite über die Austauschfahrt

Schulpartnerschaft mit dem Sixth form college in Shrewsbury (England)

In der Flussschleife des River Severn, nahe der Grenze zu Wales wunderschön gelegen, weist die mittelenglische Stadt Shrewsbury mehr denkmalgeschützte Fachwerkhäuser auf als jede andere englische Stadt - außer London.

In ehrwürdigaltem Gemäuer, mit ganz modernen Bauten harmonisch erweitert, umgeben von Parkanlagen und Fluss, liegt unsere Partnerschule. "Sixth Form College" - das entspricht unserer gymnasialen Oberstufe. Die "students" sind zwischen 16 und 19 Jahre alt, sie konzentrieren sich bereits auf wenige Kernfächer, die sie nach nur 2-jährigem Studium mit ihren "A-Levels" (vergleichbar unserem Abitur) abschließen. Die Atmosphäre zwischen Lehrern und Schülern ist angenehm - fast schon wie an einer Universität. Die Schule hat etwa 1100 "students" davon studieren ca 50 - 60 Deutsch. An den jährlich im Sommer/Herbst stattfindenden 10-tägigen Austauschfahrten nehmen gewöhnlich ca. 15 students teil - auf beiden Seiten überwiegend junge Damen.

Kerstin Ermschel-Rumpf

Seite über den letzten  Austausch

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Impressum       Datenschutz      Kontakt     Gästebuch                                                     Stand: 20. Januar 2010