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Lars Wetzstein (7b -13 Jahre)

Ich war am Sonntag den 4.Oktober so froh, dass ich trotz meiner zeitlichen Probleme (konnte nicht zum Training kommen) am Schulmarathon die letzten 7,5km laufen durfte.

Da stand ich nun unter der Riehler Zoobrücke, schon ganz früh, weil wir schon um 12.50 Uhr einchecken mussten, und schaute mit viel Interesse den Inline-Skatern zu, die vorher liefen.

So gegen 13.30 Uhr kamen die ersten Kenianer. Die hatten trotz Klometer 35 immer noch ein wahnsinniges Tempo drauf. Schnell machte ich  ein paar Fotos. Der erste Kenianer hatte sich von dem 2. und 3. abgesetzt und lief allein in Richtung Ziel.  Nachdem wir dann auch Sabrina Mockenhaupt - die Führende bei den Frauen - gesehen hatten, wärmten mein Freund Fabian, der gegen mich die letzten 7,5km laufen sollte, und ich uns auf. 

Die Zeit rückte näher und da sagte der Leiter unserer Wechselstation auch schon an, dass der erste Schulläufer bald ankäme. Wir wussten zwar, dass es keiner von uns war, aber trotzdem wurden wir nervös. Schnell drehten wir noch ein paar Aufwärmungsrunden und stellten uns dann an die kleine Absperrung, um unsere Vorläuferinnen Dunja und Zisan, beide aus meiner Gruppe, und Charlotte, aus Fabians Gruppe, in Empfang zu nehmen. Wir warteten,  warteten und warteten, nun war schon eine halbe Stunde vorbei und die Vorläufer kamen immer noch nicht. Als dann Herr Bergheim mit seinem Fahrrad ankam und uns sagte, dass wir noch zehn Minuten hätten, wärmten wir uns nochmal auf.

Endlich war es soweit, meine Nummer wurde aufgerufen, noch vor der meines Klassenkameraden. Der Wechsel von Schärpe und Zeitchip ging schnell und ich lief los. Viele Erwachsene waren vor mir, doch ich überholte sie, da ich ja eben erst losgelaufen war. Am Straßenrand standen viele Zuschauer und es war ein großartiges Gefühl zwischen den Menschenmassen durchzulaufen. An der ersten Verpflegungsstation merkte ich, dass der Marathon auch seine negativen Seiten hat: Der ganze Boden war voller Becher und Dosen und meine Socken wurden ein wenig feucht, doch dies gehört auch zum Marathon dazu und so schlimm war es auch nicht. Ich lief ein für meine Verhältnisse wahnsinniges Tempo, so dass mir manchmal sogar ganz leicht übel wurde, aber ich wollte durchhalten und Plätze gut machen. Auf der Deutzer-Brücke wurde es nochmal spannend, jeder holte noch mal alles aus sich heraus und ich konnte tatsächlich noch ein paar Läufer überholen. Am Ziel sah ich die Uhr: 3h 59min und 27sec …. Schnell beeilte ich mich und holte noch eine Zeit unter 4h heraus, auch dank der guten Leistungen meiner Vorläufer. Es war ein wunderbares Gefühl durchs Ziel zu laufen. Dann ging ich zu unserem Treffpunkt, wartete auf Fabian und hörte mir die einzelnen Erlebnisse der anderen an.

Am Ende wurden wir 251., jeder bekam eine Medaille, wir machten noch ein paar Fotos und dann ging jeder nach diesem anstrengenden Tag erschöpft nach Hause.

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Impressum       Datenschutz      Kontakt     Gästebuch                                                     Stand: 07. April 2010