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Zu Beginn des Schuljahres wird von der
Lehrerkonferenz unserer Schule gemäß des Frauenfördergesetzes der
Landesregierung eine eine Ansprechpartnerin für Frauen und Mädchen gewählt.
Sie informiert Schulleitung und Kollegium über Angelegenheiten der
Förderung von Frauen und Mädchen in der Schule, z.B. über Rechtsgrundlagen,
Förderprojekte, Kontaktschulen.
Sie vertritt auf Wunsch von Frauen und Mädchen deren Interessen und
vermittelt bei Konflikten in der Schule, z.B. in Bezug auf Unterrichtsverteilung,
Stundenplangestaltung, Geschäftsverteilung und Schulprogrammentwicklung.
Beratung und Förderung von Frauen und Mädchen an unserer Schule
Im Rahmen eines vom Land NRW geförderten Programms "Erschließung
neuer Berufsfelder für Frauen und Mädchen in Technik, Handwerk und Medien" haben
wir seit 1.9.1998 folgende Projekte an unserer Schule durchgeführt:
- Für die Klassen 8/9 handwerkliche Arbeiten im Bereich Metall als Vorbereitung für das
Betriebspraktikum und Berufsorientierung für Schülerinnen, die u.U. vorzeitig die Schule
verlassen wollen und eine Ausbildung anstreben. Die Schülerinnen wurden durch weibliche
Auszubildende der Firma FORD angeleitet und stellten einen Metallkerzenständer her.
Gleichzeitig wurden die Schülerinnen zu diesem Termin über ein Schülerpraktikum bzw.
Ausbildungsmöglichkeiten für Schülerinnen mit FOS-Reife bzw. Abitur informiert.
- Auch Schülerinnen der Oberstufe wurde am 25.2.1999 die Gelegenheit geboten, an einem
solchen Projekt mitzuarbeiten. An jedem Projekttag konnten 6 Schülerinnen teilnehmen. Es
bestand weiterhin die Möglichkeit der Zusammenarbeit mit der Firma FORD.
Die Firma FORD bietet z.Zt. vorzugsweise Ausbildungsplätze für
Abiturientinnen an. - Im Handwerkerinnenhaus e.V. hat bisher ein Projekttag
bzw. Schnupperkurs für die Jahrgangsstufe 9 und 10 stattgefunden. Die
Schülerinnen konnten sich unter Anleitung einer Tischlerin mit Holzarbeiten
vertraut machen. Sie stellten wahlweise eine Holzschatzkiste oder ein
CD-Regal her.
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