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Der Frankreichaustausch am Erich Kästner-Gymnasium

Häufig gestellte Fragen

Welche Schülerinnen und Schüler können an unserem Austausch mit dem Collège Victor Hugo in Besançon teilnehmen?

Alle , die einen Französischkurs belegt haben. D.h. Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 7, 8, 9 und 10.

Wo sind die Schülerinnen und Schüler des Erich Kästner-Gymnasiums während der Zeit in Besançon untergebracht?

Sie leben in der Familie ihres Austauschpartners. Und begleiten ihn jeden Morgen zum Collège. Dort treffen dann alle wieder zusammen.

Schülerinnen und Schüler der 7 und der Differenzierungskurse 8/9 sind Französisch – Anfänger. Wie können sie sich verständigen?

Die französischen Schüler sprechen meist recht gut Deutsch. Nach Möglichkeit werden für unsere Französischanfänger auch Familien ausgesucht, in denen auch die Eltern (einige) Deutschkenntnisse haben. Wegen der Nähe Besançons zum Elsass ist das nicht so selten.

Außerdem stellt Frau Müller-Hill für alle einen „Überlebenswortschatz" zusammen, der die wichtigsten Begriffe des täglichen Lebens enthält. Diese Vokabeln werden auch vor der Fahrt im Unterricht besprochen.

Sind die Schülerinnen und Schüler allein in den Familien?

Ja. Dadurch wird ein größerer Lernerfolg erzielt. Jeder ist darauf angewiesen, sich verständlich zu machen. Allerdings verbringt die deutsche Gruppe auch viel Zeit miteinander, denn während der Schulzeit der französischen Partner unternehmen die deutschen Jugendlichen Ausflüge in der Umgebung von Besançon. Am Nachmittag kommen sie dann wieder in die französische Gastfamilie zurück.

Wer begleitet die Fahrt?

In diesem Jahr Frau Mohr und ein weiterer Kollege des Erich Kästner-Gymnasiums und/oder des Blücher-Gymnasiums, falls von dort auch Schüler am Austausch teilnehmen.

Wie lange dauert die Fahrt von Köln nach Besançon und wie lang dauert der Aufenthalt in Frankreich insgesamt?

Die Fahrt dauert etwa von morgens um 8.00 Uhr bis ça 16.00 -17. 00 Uhr. Der Aufenthalt dauert zehn Tage. Vom 15. 10 2008 bis zum 24. 10 2008.

Welche Ausflüge gibt es und wer organisiert und bezahlt sie?

Es gibt ein paar besonders schöne und beliebte Ausflüge, z.B.

  • Besuch der Höhlen und Grotten
  • Besichtigung des „Hotel Dieu" in Beaune
  • Erforschung der Quelle des Doubs und/oder der Loue
  • und eine Schifffahrt
  • an einem der Austauschtage findet ein gemeinsamer Ausflug mit den französischen Tauschpartnern statt.

Organisiert werden die Ausflüge von der Lehrerin, die auf französischer Seite für den Austausch verantwortlich ist. Für unsere Schülerinnen und Schüler entstehen keine Kosten. Die werden von den französischen Eltern getragen. Wenn die Gruppe aus Besançon dann in Köln ist, unternimmt sie ebenfalls einige Ausflüge in unserer Stadt und in der Umgebung. Dann tragen die deutschen Gasteltern die Kosten. Insgesamt wird darauf geachtet, dass die Kosten nicht zu hoch werden und auch für beide Teile etwa gleich.

Was kostet der Austausch?

Die Kosten sind vor allem abhängig von dem Preis der Busfahrt. Unsere Schüler werden nach Besançon gebracht und von dort wieder abgeholt. Der Bus bleibt nicht am Ort, das wäre zu teuer. (Die Ausflüge werden also mit dortigen Verkehrsmitteln gemacht.)

Die Schülerinnen und Schüler werden von ihren Gasteltern verpflegt. Für die Mittagszeit erhalten die Schüler, deren Tauschpartner im Collège zu Mittag isst, von der Kantine ein Lunchpaket. Die anderen bekommen ihre Verpflegung für den Tag von den Austauscheltern. Am Abend gibt es meist ein gemeinsames Abendessen in den Familien. So sind die Schülerinnen und Schüler „in Vollpension", es entstehen keine Kosten. Lediglich für ein Taschengeld sollten die Eltern sorgen.

Insgesamt sind mit Kosten von ça. 150,- € zu rechnen.

Wie wird der Abend gestaltet?

Das hängt von den Gastfamilien ab. Unsere Kinder sind wie Familienmitglieder, die Gasteltern vertreten die Eltern hier in Köln. Sie bestimmen also auch über die Ausgehzeit am Abend.

An einem der Abende gibt es eventuell, wenn die Schülerinnen und Schüler dies auch befürworten, einen gemeinsamen Abend mit Sketchen, Liedern, Tanz und einem großen, von den Gasteltern gestifteten Büffet.

Haben die Kinder in den Familien ein eigenes Zimmer?

Manchmal. Das hängt von der Größe der Wohnung der Gasteltern ab. Das bedeutet auch, dass auch bei uns ohne Probleme Familien einen Gast aufnehmen können, die kein eigenes Gästezimmer haben. Wie in Frankreich wohnt der Gast dann mit im Zimmer des Kindes/Jugendlichen.

Wenn man als Gasteltern arbeiten muss, ist es z.T. schwierig, ein gemeinsames Mittagessen zu organisieren.

Für die französischen Gäste wäre es schön, wenn die deutschen Eltern mit den Kindern/Jugendlichen zusammen eine gemeinsame Mahlzeit pro Tag haben könnte. Das kann auch das Frühstück und/oder das Abendessen sein.

Manche deutschen Eltern haben keine Sprachkenntnisse in Französisch. Wie kann man sich verständigen?

Die deutschen Schülerinnen und Schüler sprechen Französisch. Die Übersetzungen trainieren ihre Sprachkompetenz! Außerdem können die Eltern auch den „Überlebenswortschatz" bekommen. Bei Problemen können die Eltern auch immer mit den verantwortlichen Lehrern sprechen.

Wie können unsere Schüler dafür sorgen, dass sie nicht zu viel Unterrichtsstoff versäumen?

In diesem Jahr haben unsere Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, an zwei Vormittagsstunden pro Tag den Lernstoff der Hauptfächer zu erarbeiten, den die Klasse zu Hause behandelt. Die Lehrer der Fächer Deutsch, Englisch und Mathematik informieren die Austauschschüler über das Lernpensum. (Eventuell wird das Lernen durch Arbeitsblätter unterstützt, deren Ergebnisse in die „Sonstige Mitarbeit"-Note mit eingehen können.) Die Schüler nehmen die Schulmaterialien bzw. Fotokopien der zu behandelnden Lektionen mit nach Frankreich. Nach Möglichkeit werden in der Zeit des Austauschs auch keine Klassenarbeiten geschrieben oder aber die am Austausch teilnehmenden Schüler erhalten die Möglichkeit, die Arbeiten nachzuschreiben.

Eine Mitarbeitsmöglichkeit kann auch für andere Fächer z.B. Biologie und Physik organisiert werden.

Bisher haben es alle Schülerinnen und Schüler geschafft, ohne etwa durch den Austausch verursachte Wissenslücken das Schuljahr erfolgreich weiterzuführen.

Nehmen die deutschen Schülerinnen und Schüler auch am Unterricht in Frankreich teil?

Ja, an einem Vormittag begleiten sie ihren Austauschpartner.

Was passiert, wenn ein Kind krank wird?

Vor der Fahrt informieren die Schülerinnen und Schüler die Lehrer über eventuell bestehende Allergien. Dies wird bei der Auswahl der Gastfamilien berücksichtigt (z.B. bei Katzenhaarallergie keine Familie mit Katzen).

Außerdem nehmen die Schülerinnen und Schüler ihren Versicherungsschein mit nach Frankreich. Die deutsche Krankenversicherung gilt überall in Europa.

Was ist noch weiter wichtig?

Sehr wichtig ist ein freundliches, rücksichtsvolles und höfliches Benehmen gegenüber den Gasteltern, dem Austauschpartner, der eigenen Gruppe gegenüber und in der Öffentlichkeit .Die französischen Gasteltern sind uns gegenüber ganz offen und freuen sich über Fragen und Gespräche. Da kann man dann alles sagen, auch wenn falls man irgendwo Probleme im Ablauf des Alltags hat. Man braucht nicht schüchtern zu sein!

Dann wird die Fahrt bestimmt ein großer Erfolg.

I. Mohr

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