"Es gibt nichts Gutes- außer man tut es!" E.
Kästner
Leider mussten wir aus urheberrechtlichen
Gründen nicht nur die Websites
des fächerübergreifenden Projektes (Deutsch und Informatik) der Jahrgangsstufe 10 anlässlich Erich Kästners 100.
Geburtstages, sondern auch sämtliche Bilder und Grafiken des Autors aus unserer
Homepage herausnehmen.
Wir bedauern dies sehr!
ERICH KÄSTNER - Leben und Werk
1899 Erich Kästner in Dresden geboren
1913 Eintritt in ein Dresdener Lehrerseminar
1917 Einberufung zum Militär
1918 Abschluss des Lehrerseminars
1919 Hospitant im König-Georg-Gymnasium; Kriegsabitur; Beginn des Studiums in Leipzig
1921 Fortsetzung des Studiums in Rostock und Berlin; verschiedene Nebentätigkeiten
1922 Anstellung an der 'Neuen Leipziger Zeitung'
1925 Promotion zum Dr. phil.
1927 Übersiedlung nach Berlin; dort tätig als Theaterkritiker und freier Mitarbeiter von
Zeitungen
1928 Parisreise; Gedichtband 'Herz auf Taille'; Kinderroman 'Emil und die Detektive'
1929 Gedichtband 'Lärm im Spiegel'; Hörspiel 'Leben in dieser Zeit'
1930 Gedichtband 'Ein Mann gibt Auskunft'; Bühnenfassung und Drehbuch für 'Emil und die
Detektive'
1931 Roman 'Fabian'; Kinderromane 'Pünktchen und Anton' und 'Der 35. Mai'; Wahl in den
PEN-Club
1932 Bühnenfassung von 'Pünktchen und Anton'; Gedichtband 'Gesang zwischen den Stühlen'
1933 Kinderroman 'Das fliegende Klassenzimmer'; öffentliche Verbrennung von Kästners
Büchern durch die Nationalsozialisten; Verbot, in Deutschland zu publizieren
1934 Roman 'Drei Männer im Schnee'; Kinderroman 'Emil und die drei Zwillinge' (beide in
Zürich erschienen); vorübergehend von der Gestapo verhaftet
1935 Roman 'Die verschwundene Miniatur'
1936 Gedichtband 'Doktor Erich Kästners lyrische Hausapotheke'; Reise nach Davos;
Romanfragment 'Der Zauberlehrling'
1937 erneut zeitweilig verhaftet; Reise nach Reichenhall
1938 Roman 'Georg und die Zwischenfälle' ('Der kleine Grenzverkehr'); Reise nach London
1939 Romanfragment 'Der Doppelgänger'
1942 Drehbuch für den UFA-Jubiläumsfilm Münchhausen'; Schreibverbot für Deutschland
und das Ausland
1943 Komödie 'Zu treuen Händen' (Uraufführung 1948)
1945 Flucht aus Berlin ins Zillertal; nach dem Ende des Krieges Niederlassung in München;
Gründung des Kabaretts 'Die Schaubude'; Feuilletonredakteur der 'Neuen Zeitung' (bis
1947)
1946 Gedichtauswahl 'Bei Durchsicht meiner Bücher'
1947 Reise zum internationalen PEN-Kongreß in Zürich
1948 'Der tägliche Kram' (Chansons und Prosa 1945-48); Epigramme 'Kurz und bündig'
1949 Bilderbuch ,Die Konferenz der Tiere'; Kinderroman 'Das doppelte Lottchen'
1950 Drehbuch für 'Das doppelte Lottchen' (ausgezeichnet mit dem Bundesfilmpreis)
1951 Präsident des westdeutschen PEN-Zentrums; Gründung des Kabaretts 'Die kleine
Freiheit in München
1952 'Die kleine Freiheit' (Chansons und Prosa 1949-52)
1954 Drehbuch für 'Das fliegende Klassenzimmer'
1955 Gedichtband 'Die dreizehn Monate'
1956 Literaturpreis der Stadt München; Komödie 'Die Schule der Diktatoren'
1957 Verleihung des Büchner-Preises in Darmstadt; Kindheitserinnerungen 'Als ich ein
kleiner Junge war'
1960 Verleihung der Hans Christian Andersen-Medaille durch das internationale Kuratorium
für das Jugendbuch
1961 Tagebuchaufzeichnungen über das Kriegs- ende 'Notabene 45'; vier Vorlesungen in der
Wiener Stadthalle
1963 Kinderroman 'Der kleine Mann'
1964 Kästner-Ausstellung des Goethe-Instituts
1966 Reise nach Dänemark
1974 29. Juli: Erich Kästner in Neuperlach bei München gestorben.
Zusammenstellung: B. Heer
(unter Verwendung der Zeittafel in: Kiesel, H.: Erich Kästner. München
1981)
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