Erich Kästner-Gymnasium, Castroper Str. 7, 50735 Köln-Niehl;
Tel.: 0221-93 88 999 0, Fax: 0221-93 88 999 22

Kontaktformular:

 

 

 

 

 

 

Charlotte Kracht (7b – 12 Jahre)

 

Ich fand den Köln Marathon sehr aufregend und er war eine tolle sportliche Erfarung.

Am Anfang mussten wir zwei Stunden an unserer Wechselstation (Niehler Kirchweg) stehen. Das war lange, doch eine halbe Stunde bevor die ersten Staffeln kamen und wir uns aufstellen mussten stieg die Aufregung und die Anspannung sehr.Die Mädchen aus EKG 1 die bei mir standen wurden ca. 5-10 Minuten früher abgelöst als ich. Da war es sehr nervenaufreibend noch auf Lorenz zu warten. Doch endlich kam er und ich konnte loslaufen. Am Anfang habe ich sehr daruf geachtet, dass ich ein gleichmässiges Tempo laufe und habe mich an einen Mann angepasst der mein Tempo hatte. Doch bei den ganzen Zuschauern und dem Gebrüll fällt es einem schwer, sich zu konzentrieren. Deswegen bekam ich an der Kurve Mcdonalds / ATU extreme Seitenstiche. Ich hielt ca. noch 800 m durch, musste dann aber nachgeben und eine Schrittpause einlegen. Doch nach 1 Minute lief ich weiter. Die Seitenstiche hielten an, obwohl ich sehr auf meine Atmung achtete. So musste ich wieder gehen. Plötzlich klopfte mir jemand auf die Schulter und ich drehte mich überrascht um. Es war ein Mann der selber den Marathon lief und der sagte zu mir: "Nicht aufgeben du schaffst das." Er lächelte und lief weiter. Das gab mir einen Ansporn und ich lief erneut los. Doch die Seitenstiche ließen nicht locker und als ich eine kleine Anhöhe hochlaufen musste war es so extrem das ich wieder 30 Sekunden gehen musste. Wieder klopfte mir jemand auf die Schulter und sagte: "Nicht aufgeben du schaffst das. Lauf wenigstens noch ein bisschen." Das war ein erneuter Ansporn und ich lief bis zur Wechelstation durch. Fabian übernahm den Chip und die Scherpe und lief los. Frau Wetzstein und meine beste Freundin Leonie namen mich dort nett in Empfang und lobten mich.

Wir hatten nicht viel Zeit und machten uns direkt auf den Weg zum Ziel. Dort waren alle anderen und wir berichteten uns aufgeregt vom Lauf. Alle waren glücklich und zufrieden, dass sie ihren Lauf geschafft hatten. Alle bekamen noch eine Medallie und ein Abschlussfoto wurde gemacht. Es war ein sehr schöner Tag und wenn die Marathon AG im nächsten Jahr wieder gemacht wird nehme ich gerne wieder teil.

 

Was mir besonders gefallen hat ist, dass dieser Lauf die Menschen in gewisser Weise verbindet, so dass sie sich gegenseitig anfeuern und sich zusammen freuen.

Webmaster: B. Deumeland

Impressum       Datenschutz      Kontakt     Gästebuch                                                     Stand: 07. April 2010